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Häufig gestellte Fragen

Ablauf des Studiums

 

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Der Studiengang  findet als Fernstudiengang mit Präsenzelementen (so genanntes „blended learning“) statt. Der wesentliche Teil des Wissenserwerbs basiert auf dem Selbststudium der zur Verfügung gestellten Unterlagen und Literatur. In regelmäßigen Abständen (etwa alle 2 Wochen) finden zu jedem Modul Online-Seminare statt, in denen Lehrpersonen den Stoff nochmals präsentieren, Lösungsmöglichkeiten demonstrieren und Fragen beantworten. Die Online-Seminare werden in der Regel aufgezeichnet und stehen im Anschluss auf einer Lernplattform zur Verfügung. Die Online-Lernplattform unterstützt Sie auch bei der terminlichen Organisation der Module.

Ein wichtiges Lernziel ist auch das Lernen im sozialen Kontext. Die Dozenten und Tutoren unterstützen Sie bei der Bildung von räumlich verteilten Arbeitsgruppen mit Kommilitonen und stellen Ihnen auf Wunsch entsprechende virtuelle Räumlichkeiten zur Verfügung. Zu jedem Modul gibt es neben dem Dozenten einen verantwortlichen Tutor, der Ihnen bei Problemen mit dem Lehrstoff hilft.

Die meisten Module bieten Präsenzphasen an, die an Wochenenden stattfinden. Im Rahmen von Präsenzphasen werden Inhalte demonstriert und gemeinsam eingeübt. Präsenztermine sollen die Vernetzung der Teilnehmer untereinander und mit den Lehrpersonen fördern. Die Präsenzphasen finden in der Regel an der Hochschule statt, die das entsprechende Lehrmodul anbietet. Pro Modul gibt es in der Regel eine Präsenzphase.

Die Prüfungsform ist abhängig vom konkreten Modul und wird im Modulhandbuch beschrieben. Die gängige Prüfungsform ist die schriftliche Klausur, die zum Ende des Moduls abgelegt wird. Eine Klausur wird in der Regel an mehreren der beteiligten Hochschulen gleichzeitig geschrieben, sodass Sie sich den für Sie günstigsten Standort aussuchen können.

Da es keine Vorlesungen im eigentlichen Sinn gibt, gibt es auch keine vorlesungsfreie Zeit („Semesterferien“). Trotzdem wird bei der Terminplanung darauf geachtet, dass sich Phasen größerer Belastung mit Phasen geringerer Belastung abwechseln. Als Beispiel für die zeitliche Verteilung der Termine können Sie den Terminplan des Jahrgangs 2015/16 für die ersten beiden Semester anschauen.

Bei besonderen Umständen können Urlaubssemester in Anspruch genommen werden. Diese müssen bei der Studierendenverwaltung der FAU beantragt werden. Detailinformationen finden Sie hier. Urlaubssemester setzen die Regelstudienzeit von 9 Semestern bzw. die maximale Studienzeit von 12 Semestern aus.

Die FAU ist der Anbieter des Studiengangs, insofern erfolgt dort auch die zentrale Koordination des Studienangebotes. Die einzelne Module werden von Dozenten der FAU sowie der Partnerhochschulen angeboten (Bochum, Darmstadt, Berlin, Offenburg). Die Präsenztermine richten sich in der Regel nach der „Heimathochschule“ des Dozenten und finden dann auch dort statt.

Das Curriculum (Studienplan) skizziert den vorgesehenen und  sinnvollen zeitlichen Ablauf des Studiums innerhalb der Regelstudienzeit von 9 Semestern. Im Curriculum sind insbesondere auch die inhaltlichen Abhängigkeiten der Module berücksichtigt.  Das Curriculum besteht aus einer Reihe von Basismodulen im Bereich Mathematik und Informatik sowie spezialisierten Modulen im Bereich Systemsicherheit, Netzwerksicherheit und Kryptographie. Des Weiteren gibt es einen Wahlpflichtbereich, in dem man individuelle inhaltliche Schwerpunkte setzen kann. Abgerundet wird der Studienplan durch ein Projekt, zwei Seminare und die Bachelorarbeit. Details können Sie dem Modulhandbuch entnehmen.

Die Regelstudienzeit darf höchstens um 3 Semester überschritten werden. Ausnahmen hiervon und Bestimmungen zu einzelnen Modulen finden Sie in der Studien- und Prüfungsordnung.

Der Abschluss lautet „Bachelor of Science“ und wird von der FAU vergeben.

Mit dem Bachelor of Science der FAU erwerben Sie die Möglichkeit, ein Masterstudium in Informatik oder angrenzenden Gebieten zu beginnen. Insbesondere ermöglicht Ihnen dieser Abschluss die Aufnahme des Präsenzstudiums Informatik (Master) an der FAU, des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Digitale Forensik“ der Hochschule Albstadt-Sigmaringen sowie des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Applied IT-Security“ der Ruhr-Universität Bochum.