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Ablauf des Studiums

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Der Studiengang ist nach dem Prinzip des „Blended Learning“ als Fernstudiengang konzipiert, d.h. Elemente des E-Learnings, des Selbststudiums und der Präsenzphasen werden zu einem optimalen Lern-Mix kombiniert, der Ihnen eine möglichst flexible und ortsunabhängige Art des Lernens garantiert.

Während der 9 Semester erarbeiten Sie sich Ihr Wissen im Wesentlichen im Selbststudium mit Hilfe der zur Verfügung gestellten didaktisch aufbereiteten Unterlagen und Literatur. In regelmäßigen Abständen (etwa alle 2 Wochen) finden zu jedem Modul Online-Seminare statt, in denen Dozenten und Tutoren den Stoff nochmals präsentieren, Lösungsmöglichkeiten demonstrieren und Fragen beantworten. Die Online-Seminare werden aufgezeichnet und stehen im Anschluss auf einer Lernplattform zur Verfügung. Die Online-Lernplattform unterstützt Sie auch bei der terminlichen Organisation der Module.

Ein wichtiges Lernziel ist auch das Lernen im sozialen Kontext. Die Dozenten und Tutoren unterstützen Sie bei der Bildung von räumlich verteilten Arbeitsgruppen mit Kommilitonen und stellen Ihnen auf Wunsch entsprechende virtuelle Räumlichkeiten zur Verfügung. Zu jedem Modul gibt es neben dem Dozenten einen verantwortlichen Tutor, der Ihnen bei Problemen mit dem Lehrstoff hilft.

Die meisten Module bieten außerdem Präsenzveranstaltungen an, die grundsätzlich an Wochenenden stattfinden. Im Rahmen von Präsenzphasen werden Inhalte demonstriert und gemeinsam eingeübt. Präsenztermine sollen die Vernetzung der Teilnehmer untereinander und mit den Lehrpersonen fördern. Die Präsenzphasen finden in der Regel an der Hochschule statt, die das entsprechende Lehrmodul anbietet. Pro Modul gibt es in der Regel eine Präsenzphase.

Die FAU ist der Anbieter des Studiengangs, dort wird das Studienangebot zentral koordiniert. Die einzelne Module werden von Dozenten der FAU sowie der Partnerhochschulen angeboten (Bochum, Darmstadt, Berlin, Offenburg). Die Präsenztermine finden in der Regel an der „Heimathochschule“ des jeweiligen Dozenten statt.

Ja, das funktioniert. Wir haben inzwischen drei Studenten, die aufgrund der großen Entfernung zu keiner Veranstaltung nach Deutschland anreisen können. Online-Seminare sind ohnehin unkritisch und Präsenzveranstaltungen werden zumindest teilweise aufgezeichnet. Die Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen ist zwar generell vorteilhaft, aber weder verpflichtend noch absolut notwendig für den Erfolg im Studium.

Was allerdings bei einem Fernstudium in dieser Extremform vorher organisiert werden muss, das ist der Prüfungsstandort für Klausuren. Oftmals bieten z.B. deutsche Botschaften, Goethe-Institute oder deutsche Schulen im Ausland die Möglichkeit an dort unter Aufsicht Klausuren zu schreiben. Einen solchen Standort müssten Sie sich selbst organisieren und möglicherweise dort auch Gebühren für Klausuraufsichten zahlen. Da die Klausuren im Ausland zeitgleich mit denen in Deutschland geschrieben werden müssen, sind manche Zeitzonen in diesem Zusammenhang kritischer als andere.

Die Prüfungsform ist abhängig vom konkreten Modul und wird im Modulhandbuch beschrieben. Die gängige Prüfungsform ist die schriftliche Klausur, die zum Ende des Moduls abgelegt wird. Eine Klausur wird in der Regel an mehreren Standorten gleichzeitig geschrieben, sodass Sie sich den für Sie günstigsten Standort aussuchen können. Regelmäßige Klausurstandorte sind: Berlin, Bochum, Darmstadt, Erlangen, Kiel und Offenburg.

Da es keine Vorlesungen im eigentlichen Sinn gibt, gibt es auch keine vorlesungsfreie Zeit („Semesterferien“). Trotzdem wird bei der Terminplanung darauf geachtet, dass sich Phasen größerer Belastung und Phasen geringerer Belastung abwechseln. Den  Terminplan für das erste Semester des Jahrgangs 2018/19 können Sie sich gerne als Beispiel anschauen.

Ja,  Sie können Urlaubssemester in Anspruch nehmen. Urlaubssemester setzen die Regelstudienzeit von 9 Semestern, bzw. die maximale Studienzeit von 12 Semestern, aus.

Wenn Sie beabsichtigen ein Urlaubssemester einzulegen, dann wenden Sie sich bitte rechtzeitig vor Semesterbeginn direkt an uns. Es gibt an der FAU inzwischen Sonderregelungen für berufsbegleitend Studierende, die den Bedürfnissen dieser Studierendengruppe entgegenkommen und flexibler sind als die allgemeinen Regelungen, welche die Studierendenverwaltung der FAU für Vollzeitstudenten praktiziert.

Das Curriculum (Studienplan) skizziert den vorgesehenen und sinnvollen zeitlichen Ablauf des Studiums innerhalb der Regelstudienzeit von 9 Semestern. Das Curriculum berücksichtigt insbesondere auch die inhaltlichen Abhängigkeiten der Module. Das Curriculum besteht aus einer Reihe von Basismodulen im Bereich Mathematik und Informatik sowie spezialisierten Modulen im Bereich Systemsicherheit, Netzwerksicherheit, Kryptographie usw. Des Weiteren gibt es einen Wahlpflichtbereich, in dem Sie individuelle inhaltliche Schwerpunkte setzen können. Abgerundet wird der Studienplan durch ein Projekt, zwei Seminare und die Bachelorarbeit. Details können Sie dem Modulhandbuch entnehmen.

Sie dürfen die Regelstudienzeit von 9 Semestern höchstens um 3 Semester zzgl. Urlaubssemester überschreiten, d.h. die maximale Studienzeit beträgt – ohne Beurlaubungen – 12 Semester. Die Details dazu finden Sie in der Studien- und Prüfungsordnung.

Bei den einzelnen Modulen gibt es i.d.R. keine festen Vorgaben, bis wann sie erfolgreich abgeschlossen werden müssen. Ausnahmen hiervon sind die Bachelorarbeit und die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (s. FAQ unter „Flexibilität und Prüfungen„).

Der Abschluss lautet „Bachelor of Science“ und wird von der FAU vergeben.

Der „Bachelor of Science“ ist der an Universitäten übliche Abschluss in Informatik. Anders lautende Abschlüsse (z.B. „Bachelor of Engineering“) werden manchmal und insbesondere von Fachhochschulen vergeben und sind möglicherweise ein Indiz für mangelnde wissenschaftliche Tiefe.

Mit dem Bachelor of Science der FAU erwerben Sie die Möglichkeit, ein Masterstudium in Informatik oder angrenzenden Gebieten zu beginnen. Insbesondere ermöglicht Ihnen dieser Abschluss die Aufnahme des Präsenzstudiums Informatik (Master) an der FAU, des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Digitale Forensik“ der Hochschule Albstadt-Sigmaringen sowie des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Applied IT-Security“ der Ruhr-Universität Bochum.