Flexibilität und Prüfungen

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Nein. Wir wissen, dass gerade Studierende, die ihr Studium neben dem Beruf absolvieren, nicht immer an Präsenzwochenenden teilnehmen können. Wir zeichnen die Vorlesungen, die während dieser Termine gehalten werden, deshalb nach Möglichkeit auf, damit Sie die Inhalte später anschauen können.

Online-Seminare finden grundsätzlich abends statt, damit sie sich möglichst gut in den Alltag berufsbegleitend Studierender integrieren lassen. Natürlich kann es trotzdem vorkommen, dass Sie ein Online-Seminar verpassen. Das ist nicht weiter schlimm, denn wir zeichnen alle Online-Seminare auf, sodass Sie die Seminare auch später anschauen können.

Nein. Aber wenn Sie ein Modul belegen, sollten Sie auch ernsthaft versuchen, in diesem Modul die Prüfung abzulegen. Sie können in einem Semester auch nur einen Teil der vorgeschlagenen Module belegen, um die zeitliche Belastung zu reduzieren. Dadurch könnte sich allerdings Ihre Gesamtstudienzeit verlängert. Die Details regelt die Studien- und Prüfungsordnung.

Die Modulreihenfolge des Curriculums ist ein Vorschlag, der gewährleistet, dass der Stoff der einzelnen Module aufeinander aufbaut. Die Module werden allerdings jährlich angeboten, sodass Sie sich auch Ihren eigenen Studienplan zusammenstellen können.

Möchten Sie weniger als die vorgeschlagenen vier Module belegen, dauert das Studium natürlich länger als die Regelstudienzeit von 9 Semestern. Sie können den Studiengang auch in nur 6 Semestern studieren, dann allerdings mit der Belastung eines Präsenzstudenten, was bei einer vollen Berufstätigkeit kaum zu bewältigen ist.

Möchten Sie nach Ihrem individuellen Studienplan studieren, entstehen dadurch keine Zusatzgebühren.

Die Dozenten der Module eines Semesters legen in Absprache miteinander die Prüfungstermine fest. Die Prüfungen finden in der Regel am Semesterende statt. Diese Termine werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben. Falls Sie nicht bestehen, können Sie jede Prüfung wiederholen. Die Details regelt die Studien- und Prüfungsordnung.

Die Dozenten bestimmen die Prüfungsform und die Prüfungstermine pro Modul selbst (natürlich in Absprache mit der FAU). In der Regel gibt es pro Modul eine Abschlussklausur am Ende des Semesters. Dozenten können aber auch während des Semesters Fristen für Übungsabgaben setzen. Die genauen Modalitäten werden jeweils am Anfang des Semesters festgelegt. Die grundsätzlichen Prüfungsformen der einzelnen Module sind im Modulhandbuch hinterlegt.

Art und Umfang der Modulprüfung legt der Dozent fest, beides ist in der Studien- und Prüfungsordnung festgeschrieben. Schriftliche Klausuren dauern in der Regel 60-120 Minuten, mündliche Prüfungen 20-30 Minuten. Die genauen Modalitäten anderer Prüfungsformen (Vorträge, Kolloquien, Hausarbeiten, etc.) legt der Dozent jeweils zu Semesterbeginn fest.

Zu jeder Prüfung gibt es eine Nachprüfung. Bestehen Sie beide nicht, müssen Sie auf eine erneute Prüfungsmöglichkeit warten. In der Regel ist das dann die Prüfung des Folgejahrgangs. Die weiteren Details regelt die Studien- und Prüfungsordnung.

Sie können alle Modulprüfungen – mit Ausnahme der Bachelorarbeit – zweimal wiederholen. Die Bachelorarbeit dürfen Sie nur einmal wiederholen.

Bestehen Sie ein Modul aus den ersten beiden Semestern erst im dritten Versuch, zählt es nicht mehr für die Grundlagen- und Orientierungsprüfung GOP (s.u.).

Die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) ist ein Prüfverfahren, das die grundsätzliche Studierfähigkeit der Studierenden sicherstellen soll. Jeder Bachelor-Studierende der FAU muss die GOP absolvieren.

Die GOP ist keine Prüfung im eigentlichen Sinne, sondern eher ein „buchhalterischer Automatismus“. Sie haben die GOP dann bestanden, wenn Sie Module aus den ersten beiden Semester im Gesamtumfang von 20 ECTS nach spätestens 4 Semestern bestanden haben. 20 ECTS sind genau die Hälfte der insgesamt 40 ECTS, die alle Module der ersten beiden Semester zusammen ergeben.

Bitte beachten Sie, dass Sie die Prüfungen zu GOP-Modulen höchstens einmal wiederholen dürfen. Wenn Sie beispielsweise das Modul „Mathematik 1“ erst im dritten Versuch bestehen, gilt das Modul zwar als bestanden, es ist dann aber nicht mehr GOP-fähig; Sie müssen sich in dem Fall ein anderes Modul für die GOP aussuchen.

Wenn es sich um ein Wahlpflichtmodul handelt, wählen Sie ein alternatives, weiteres Wahlpflichtmodul.

Wenn es sich um ein Pflichtmodul handelt, droht die Exmatrikulation. Sie können in dem Fall einen Härtefallantrag stellen, wenn Sie plausibel begründen können, warum Sie die Prüfung auch im 3. Versuch nicht bestanden haben.

Zu jeder Prüfung gibt es innerhalb eines überschaubaren Zeitraums (max. 6 Monate) eine Nachprüfung. Wenn Sie Prüfung und Nachprüfung eines Moduls nicht bestehen, müssen Sie warten, bis es eine erneute Prüfungsmöglichkeit gibt. Sie können dann zwar regulär nach dem vorgeschlagenen Curriculum weiter studieren, müssen aber beachten, dass sich durch das erneute Belegen des Moduls Ihre Belastung in den folgenden Semestern erhöht.