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Häufig gestellte Fragen

Gebühren, Kosten und Gegenfinanzierung

 

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Die „Finanzierung der Grenzkosten durch Studiengebühren“ wird laut §2 Abs.4 der Bayerischen Hochschulgebührenverordnung folgendermaßen geregelt: „Der Aufwand, nach dem sich die Höhe der Gebühr bemisst, besteht bei berufsbegleitenden Studiengängen aus den gesamten zusätzlichen, für solche Veranstaltungen entstehenden Personal- und Sachkosten, wie sie z.B. durch die spezifische Organisationsform oder den zusätzlichen anfallenden Verwaltungsbedarf der Veranstaltung verursacht werden.“

Im Klartext heißt das: Berufsbegleitende Studiengänge müssen sich durch Gebühren finanzieren. Des Weiteren müssen die  kompletten Gebühren in die Deckung der Aufwände fließen; der Studiengang macht also keinen Gewinn.

Die Gebühren des Studiengangs liegen bei 22.410 EUR. Mit der Gebühr sind die Kosten für das Studium (Lehre und Betreuung für Module im Gesamtumfang von 180 ECTS), die Prüfungen und die Lehrmittel, soweit diese von der Universität zur Verfügung gestellt werden, abgegolten. Die Gebühren sind über einen Zeitraum von 4,5 Jahren hinweg in regelmäßigen Raten zu begleichen.

Pro Semester fallen zudem 42 EUR Studentenwerksbeitrag und 71 EUR für ein Semesterticket (Solidarbeitrag aller Studierenden an der FAU) an. Der Solidaritätsbeitrag muss auch in den ggf. belegten Semestern 10 bis 12 entrichtet werden. Die Höhe des Solidaritätsbeitrags kann sich innerhalb der Studienzeit ändern.

Die Details zu den Gebühren des Studiengangs entnehmen Sie bitte der Gebührenübersicht.

Zusätzliche Kosten: Kosten für Unterkunft, Anreise und Verpflegung sind nicht in den Gebühren des Studiengang enthalten.

Der ganz überwiegende Teil der Gebühren fließt in die Betreuung, also in die Bezahlung von Dozenten und Tutoren. Da der Studiengang ein sehr intensives Betreuungskonzept verfolgt bzw. verfolgen muss, um den besonderen Ansprüchen berufsbegleitend Studierender gerecht zu werden, ist der Aufwand für die Dozenten und Tutoren sehr hoch.

Im Gegensatz zu Präsenzstudiengängen, bei denen der Staat die Bezahlung der Dozenten und Tutoren übernimmt, müssen sich Weiterbildungsangebote  selbst finanzieren. Der Staat wünscht sich zwar Weiterbildungsangebote, finanziert sie allerdings nicht.

Das macht dann Sinn, wenn Sie überhaupt mit (farbig) gedruckten Materialien arbeiten wollen, und wenn Sie keine Möglichkeit haben, sich die Studienbriefe kostengünstig selbst auszudrucken. Wir können Ihnen farbig ausgedruckte und gebundene Studienbriefe (100 bis 200 Seiten) einer Lehrveranstaltung für 25 EUR inkl. Versand anbieten; dies deckt gerade so unsere eigenen Druckkosten.

Im Allgemeinen werden für Prüfungswiederholungen keine Gebühren fällig.

Einen Sonderfall stellen Module dar, die nicht mit einer „punktuellen“ Abschlussprüfung enden. Bei diesen Nicht-Standardmodulen (Proseminar, Seminar, Projektarbeit und Bachelorarbeit) ist sozusagen der Arbeitsfortschritt während der Modullaufzeit die Prüfung. Demzufolge können diese Module bei Nichtbestehen oder vorzeitigem Abbruch auch nur komplett wiederholt werden.

Die Details dazu entnehmen Sie bitte unserer Gebührenübersicht.

Jedes Standardmodul – das sind alle Module außer Proseminar, Seminar, Projektarbeit und Bachelorarbeit – darf einmal gebührenfrei bei Inanspruchnahme der vollen Betreuungsleistungen wiederholt werden. Weitere Wiederholungen sind dann gebührenpflichtig.

Die Wiederholung eines Moduls mit besonders hohem individuellem Betreuungsaufwand (Proseminar, Seminar, Projektarbeit, Bachelorarbeit) ist gebührenpflichtig. Hierbei gibt es eine Gebührenstaffelung; je früher die Entscheidung zur Wiederholung fällt, desto geringer sind die anteiligen Gebühren.

Wenn Sie mehr Wahlpflichtmodule als die sechs obligatorischen absolvieren wollen, dann sind diese gebührenpflichtig.

Die Gebühren für eine Modulwiederholung berechnen sich nach der Formel:
Gesamte Studiengangsgebühren / (180=ECTS des Studiengangs) * ECTS des Moduls. Für ein 5-ECTS-Modul liegen die Wiederholungsgebühren demnach bei  gerundeten 600EUR.

Die Details dazu entnehmen Sie bitte unserer Gebührenübersicht.

Wir verstecken keine Gebühren und haben alles nach bestem Wissen und Gewissen in unserer Gebührenübersicht erfasst. Darüber hinausgehende Fälle von Gebührenerhebungen sind bisher in diesem Studiengang nicht aufgetreten.

Wir müssen in unsere Kalkulationen steigende Personalkosten mit einbeziehen, d.h. die tariflich verankerten, jährlich steigenden Lohnkosten für Dozenten und Tutoren berücksichtigen.

Die Teilnahme am Studiengang darf regelmäßig einmal pro Jahr zum 1. Oktober gekündigt werden. In besonderen Fällen besteht zudem ein außerordentliches Kündigungsrecht. Mit einer Kündigung enden die Gebührenzahlungen.

Eine Übersicht über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten zeigt Ihnen verschiedene Modelle.

Bitte beachten Sie, dass Sie die kompletten Studiengangsgebühren als  Weiterbildungsmaßnahme steuerlich geltend machen können.

Darüber hinaus sollten Sie bei Ihrem Arbeitgeber nachfragen, ob er Ihre Weiterbildungsmaßnahme finanziell oder durch Freistellungen unterstützt.