Zulassungsvoraussetzungen

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Um ein Studium an der FAU beginnen zu können, benötigen Sie eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Alle Möglichkeiten zur Erlangung einer HZB sind auf der Webseite der FAU detailliert beschrieben. Hier sind die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst.

Generell wird zwischen einer allgemeinen und einer fachgebundenen HZB unterschieden. Sowohl die allgemeine als auch die fachgebundene HZB kann auch durch berufliche Qualifikation erworben werden.

a) Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung

Die allgemeine HZB erlangt man klassisch durch ein bestandenes Abitur oder durch einen gleichwertigen Schulabschluss (z.B. Kolleg, FOS/BOS 13 mit Nachweis einer zweiten Fremdsprache).

Die allgemeine HZB kann zudem über eine bestandene Meisterprüfung oder einen gleichwertigen Abschluss erworben werden (berufliche Qualifikation). In dem Fall müssen Sie allerdings ein persönliches Beratungsgespräch mit der allgemeinen Studienberatung der FAU führen.

Wenn Sie die allgemeine HZB durch berufliche Qualifikation erreichen wollen, so benötigen Sie die folgenden Dokumente:

  • ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular zum Beratungsgespräch
  • tabellarischer Lebenslauf mit Unterschrift
  • Abschlusszeugnisse Berufsausbildung und Berufsschule
  • Abschlusszeugnis Meisterprüfung / berufliche Weiterbildung mit ausgewiesener Gesamt-Abschlussnote
  • ggf. Nachweis der Gleichwertigkeit der beruflichen Weiterbildung zu einer Meisterprüfung

b) Fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung

Die Möglichkeiten zum Erwerb einer fachgebundenen HZB sind sehr vielfältig. Sollten Sie  Fragen bezüglich Ihrer persönlichen Qualifizierungssituation haben, so wenden Sie sich bitte an die allgemeine Studienberatung der FAU . Im Folgenden werden nur die Möglichkeiten zum Erwerb einer fachgebundenen HZB betrachtet, die im Zusammenhang mit unserem Studiengang erfahrungsgemäß gehäuft auftreten.

An Fachoberschulen (FOS) und Berufsoberschulen (BOS) kann mit Abschluss der Klasse 13 die fachgebundene Hochschulreife erworben werden. Die Fachhochschulreife „Technik“ führt zu einer fachgebundenen HZB in Informatik. Viele Details zu äquivalenten Abschlüssen finden Sie auf der Webseite der FAU. Bitte beachten Sie, dass mit Abschluss der Klasse 12 einer FOS/BOS kein Studium an einer bayerischen Universität möglich ist.

Eine fachgebundene HZB können Sie durch den Nachweis der Fachhochschulreife (Abschluss der FOS/BOS nach der 12. Klasse) und der erfolgreichen Absolvierung von Prüfungsleistungen in einem eng verwandten Studiengang an einer Fachhochschule erlangen. Ob ein Studiengang als „eng verwandt“ angesehen wird, liegt im Ermessen der FAU. Sie sollten daher auf jeden Fall einen persönlichen Beratungstermin mit der allgemeinen Studienberatung der FAU vereinbaren. Weitere Details finden Sie auf der Website der FAU .

Für beruflich Qualifizierte besteht die Möglichkeit des Erwerbs einer fachgebundenen HZB durch den Nachweis einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung und einer anschließenden, mindestens dreijährigen Berufspraxis in einem dem Studiengang fachlich verwandten Bereich. Gerade für berufsbegleitende Studiengänge ist diese fachgebundene HZB besonders interessant und wichtig. Auch hier müssen Sie, wie oben beschrieben, ein persönliches Beratungsgespräch mit der allgemeinen Studienberatung der FAU führen.

Wenn Sie die fachgebundene HZB durch berufliche Qualifikation erreichen wollen, so benötigen Sie die folgenden Dokumente:

  • ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular zum Beratungsgespräch
  • tabellarischer Lebenslauf mit Unterschrift
  • Abschlusszeugnisse Berufsausbildung und Berufsschule
  • Nachweise über mindestens dreijährige Berufstätigkeit mit genauer Tätigkeitsbeschreibung (z.B. Arbeitszeugnisse)

Das auf der Webseite der FAU angesprochene Probestudium ist keine Besonderheit für beruflich Qualifizierte. Dieses „Probestudium“ ist die sogenannte Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP), die jeder Teilnehmer dieses Studiengangs ebenso wie jeder andere Bachelor-Studierende an der FAU absolvieren muss. Die Prüfungsordnung schreibt das so vor. Genau bedeutet das, dass jeder Studierende nach max. vier Studiensemestern eine vorgeschriebene Anzahl an Leistungspunkten durch bestandene Modulprüfungen erreicht haben muss.

Im Normalfall müssen Sie das Beratungsgespräch vor der Einschreibung zum Studiengang persönlich in Erlangen führen. Das würde bedeuten, dass Sie ggf. extra dafür nach Erlangen reisen müssen.

In Absprache mit der allgemeinen Studienberatung konnten wir allerdings eine erleichternde Alternative schaffen: Sie können das Beratungsgespräch auch während des ersten Präsenzwochenendes im Oktober führen.

Anhand Ihrer Anmeldung zum Studiengang und den eingereichten Unterlagen wird vorab geprüft, ob die Erteilung einer Hochschulzugangsberechtigung formal möglich ist. Im Positivfall erstellt die allgemeine Studienberatung eine vorläufige Bescheinigung, mit der Sie immatrikuliert werden können. Nach dem Beratungsgespräch werden Sie dann endgültig immatrikuliert.

Nein! Es muss trotzdem eine der formalen Möglichkeiten des Hochschulzugangs gegeben sein, die hier aufgelistet sind.

Das Studium Initiale dient primär dem Zweck der fachlichen Vorbereitung bzw. der Auffrischung von Wissen.

Wir empfehlen Ihnen, zunächst unsere fachliche Studienberatung per E-Mail zu kontaktieren. Sie erhalten dann umgehend eine Antwort auf Ihre Fragen bzw. einen Termin für ein persönliches oder telefonisches Beratungsgespräch.

Sollten dann noch Fragen offen bleiben, steht Ihnen die allgemeine Studienberatung der FAU zur Verfügung (Ansprechpartnerin ist Frau Bächle-Grosso, Tel.: 09131- 85 24809, E-Mail: elisabeth.baechle-grosso@fau.de@fau.de).

Nein, es gelten die allgemeinen Zugangsregelungen der FAU für Ausländer. Bitte beachten Sie aber, dass diese allgemeinen Regelungen teilweise recht kompliziert sind und dass es strenge Fristen für die Einreichung der erforderlichen Unterlagen gibt. Die Regelungen hängen auch noch davon ab, aus welchem Land Sie kommen, welche Abschlüsse Sie haben und über welche Sprachkenntnisse Sie verfügen.

Nach unseren bisherigen Erfahrungen ist die Immatrikulation von Studierenden aus dem deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz, Luxemburg) allerdings recht problemlos.

Selbstverständlich! Das berufsbegleitende Format des Studiengangs (wenig Präsenzphasen, Online-Seminare abends, zeitlich gestrecktes Curriculum usw.) ist kein Ausschlussprinzip. Jeder, der eine Hochschulzugangsberechtigung hat, darf diesen Studiengang studieren.